Schweizer Jugend forscht bietet dieses Jahr vom 13. – 18. September 2010 bereits zum zweiten Mal eine Studienwoche zum Thema „Finanzplatz Schweiz“ an. Verschiedene Institute aus der Finanzbranche öffnen ihre Tore und geben interessierten und motivierten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz im Alter von 16 bis 20 Jahren die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragestellungen zur Finanzwelt auseinander zu setzen. Betreut von Fachpersonen können die Jugendlichen verschiedenen Themen auf den Grund gehen, wie zum Beispiel der Rolle von Emotionen beim Aktienhandel, der Stabilität des Finanzsystems in der Schweiz oder der Frage, ob Spekulanten die Rohstoffpreise in die Höhe treiben und erhalten so einen spannenden Einblick hinter die Kulissen unseres Finanzplatzes.
Anmeldetermin für „Finanzplatz Schweiz“ ist der 27. August 2010.
Das vierte Swiss Forum for Educational Media (SFEM) findet am 28./29. Oktober 2010 im Rahmen der WORLDDIDAC Basel statt. Thema: Lerntrends auf dem Prüfstand. Wie lehren und lernen wir morgen? Seit Anfang Jahr werden 10 Top-Trends in parallelen deutsch- und französischsprachigen Internet-Foren diskutiert. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Input für das SFEM 2010 und kommen dort in Trend-Cafés zur Sprache. Die zentralen Themen werden zudem in den Keynotes renommierter Persönlichkeiten vertieft behandelt.
Nachdem der Bildungsrat die Einführung der neuen Stundentafel für den Französisch- und Englisch-Unterricht auf der Primarstufe ab Schuljahresbeginn 2012/13 beschlossen hat, wurde die Vorlage nun vom Regierungsrat an die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion zurückgewiesen mit dem Auftrag, die Einführung des Sprachkonzeptes zu verschieben.
Auf der Website http://www.audio-lingua.eu findet man Podcasts in 4 europäischen Sprachen. Die kurzen Audiodateien im Format MP3 eignen sich gut als Hörverständnis-Training. Sämtliche Dateien kann man herunterladen und selber produzierte Podcasts können relativ einfach hochgeladen werden.
Gemeinsam mit drei renommierten Schweizer Universitäten sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz organisiert Schweizer Jugend forscht die 15. Studienwoche zum Thema Informatik.
Spannende Herausforderungen erwarten Dich: In einem kleinen Team und unter Anleitung von Experten kannst Du an einem der interessanten Forschungsprojekte teilnehmen und wirst dabei beispielsweise „Mutter“ oder „Vater“ eines Lego-Roboters. Diesem hilfst Du dann bei seinen ersten Schritten in einer unbekannten Umgebung. Falls Du Dein iPhone optimieren möchtest, lernst Du, wie Du dies anhand spezieller Programme selber machen kannst. Oder interessierst Du Dich für Touchscreens? Betätige Dich künstlerisch sowie kreativ und entwickle ein Grafikprogramm zur Stiftbedienung. Während einer Woche tauchst Du in den Forschungs-Alltag ein, lernst andere IT-Begeisterte kennen und sammelst wertvolle Eindrücke, die möglicherweise sogar Deine spätere berufliche Laufbahn beeinflussen werden. Finde mit unseren Experten heraus, wie vielfältig, zukunftsgerichtet und faszinierend die Tätigkeitsbereiche der Informatik sind.
Anmeldetermin für „Faszination Informatik“ ist der 15. Juli 2009.
Bereits zum zweiten Mal organisiert Schweizer Jugend forscht vom 6. bis 10. September 2009 eine Schnupperwoche nur für Mädchen von 10 bis 13 Jahren. Vier Tage lang können Schülerinnen aus der ganzen Deutschschweiz an den Departementen Chemie, Informatik, Mathematik und Physik der Universität Basel in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen und ihre eigenen kleinen Forschungsprojekte bearbeiten.
Nach den positiven Erfahrungen des im September 2008 durchgeführten Pilotprojekts girls@science wird die gendergerechte Studienwoche dieses Jahr wieder durchgeführt und auf die ganze Deutschschweiz ausgeweitet.
Anmeldetermin für girls@science ist der 18. August 2009.
Liebe Lehrpersonen aus dem Kanton Basel-Landschaft
Die Fachstelle Erwachsenenbildung in Muttenz nimmt gerne Ideen und Anregungen für Weiterbildungen der Lehrpersonen entgegen. Teilen Sie uns Ihre Wünsche im Weblog ICT Schulen BL mit!
Wir sind gespannt und freuen uns über alle Mitteilungen. (Die Beiträge werden nicht veröffentlicht.)
Ein interessantes Projekt aus Deutschland:
Integration durch sprachliche und fachliche Förderung - das ist die Idee hinter dem Projekt "Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" der Stiftung Mercator. Das Projekt erzielte bisher bei Schülern und Lehramtsstudierenden gute Erfolge: Etwa 70 Prozent der Förderschüler mit anfangs mangelhaften und ungenügenden Noten in Deutsch und Mathematik konnten sich um mindestens eine Note steigern. Dabei zeigte sich, dass insbesondere diejenigen profitieren, die von Förderlehrern mit gleicher ethnischer Herkunft unterrichtet werden. Zum Bericht
Primarschulkinder werden mit zwei Fremdsprachen nicht überfordert. Im Gegenteil: Frühenglisch führt dazu, dass Kinder später besser Französisch lernen. Zu diesem Schluss kommt eine in vier Zentralschweizer Kantonen durchgeführte Nationalfonds-Studie. Wie der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am Dienstag, 7. April mitteilte, untersuchten Forscher der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz von 2005 bis 2008, wie gut 30 Primarklassen in den Kantonen Obwalden, Zug und Schwyz nach dem Frühenglisch Französisch lernten. Als Vergleich dienten 20 Luzerner Schulklassen, in denen Frühenglisch noch nicht eingeführt war. Wer zuerst Englisch gelernt hat, lernt danach besser Französisch. Aus diesem Ergebnis lässt sich kein Plädoyer für das Frühenglisch ableiten: "Die umgekehrte Sprachenfolge, also Französisch vor Englisch, könnte zu ähnlich positiven Effekten führen", sagt Andrea Haenni Hoti, die Leiterin der Studie.
Die Medienmitteilung in voller Länge finden sie hier.
Den Schlussbericht der Studie "Frühenglisch -Überforderung oder Chance? Eine Längsschnittstudie zur Wirksamkeit des Fremdsprachenunterrichts auf der Primarstufe" finden Sie hier.