[ Allgemein ]
by Benedikt Feldges
@ 21.12.2011 13:47 CET
Gemäss dem gesetzlichen Auftrag, alle vier Jahre Stellung zu Stand und Entwicklung der Bildung zu beziehen, legt die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion mit der Ausgabe 2011 den zweiten Bildungsbericht nach 2007 vor. Der in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Statistischen Amt entstandene Überblick integriert wiederum den Weiterbildungsbereich, wie bereits bei der ersten Ausgabe, als eigenständigen Bildungsbereich. Dieser moderne Zugang auf die Bildungsberichterstattung, welcher so auch im schweizerischen Bildungsbericht 2010 angewand wurde, ist allerdings gefährdet, da diese Ausgabe die letzte auf Kantonsebene sein soll. Ersetzt wird die kantonale Bildungsberichterstattung ab 2012 mit einem vierkantonalen Bericht, der aller Voraussicht nach auf eine Berichterstattung im Weiterbildungsbereich verzichten wird.
Erfassen und Dokumentieren von Sprachkompetenzen bei Erwachsenen. 31.Oktober 2011, Schloss Ebenrain Sissach
Im Mittelpunkt diese Tagung stehen die Verwendung und Weiterentwicklung des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Der GER wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt und diskutiert. Sie erhalten Informationen zur Umsetzung und zu Instrumenten für die Sprachförderpraxis und erhalten die Möglichkeit für einen Kantons- und Fachbereich übergreifenden Austausch.
Am 26.September 2011 wird zum 10. Mal der europäische Sprachentag gefeiert. Schülerinnen und Schüler haben vom 19. -30. September die Möglichkeit, via Forum und Blog in der Community-Gruppe "European Day of Languages 2011" mitzuwirken. Mehr Informationen gibt es hier: www.educanet2.ch/wws/34601220.php
Die PH FHNW bietet voraussichtlich ab 2011 Studien für Stufenumstiege und Quereinsteigende an. Das Mindestalter ist auf 30 Jahre festgelgt. Weitere Informationen unter
Schweizer Jugend forscht bietet dieses Jahr vom 13. – 18. September 2010 bereits zum zweiten Mal eine Studienwoche zum Thema „Finanzplatz Schweiz“ an. Verschiedene Institute aus der Finanzbranche öffnen ihre Tore und geben interessierten und motivierten Jugendlichen aus der ganzen Schweiz im Alter von 16 bis 20 Jahren die Möglichkeit, sich mit aktuellen Fragestellungen zur Finanzwelt auseinander zu setzen. Betreut von Fachpersonen können die Jugendlichen verschiedenen Themen auf den Grund gehen, wie zum Beispiel der Rolle von Emotionen beim Aktienhandel, der Stabilität des Finanzsystems in der Schweiz oder der Frage, ob Spekulanten die Rohstoffpreise in die Höhe treiben und erhalten so einen spannenden Einblick hinter die Kulissen unseres Finanzplatzes.
Anmeldetermin für „Finanzplatz Schweiz“ ist der 27. August 2010.
Die jüngsten Finalisten des diesjährigen nationalen Wettbewerbs „JuniorWebAward“ haben ein Durchschnittsalter von gerade mal 11 Jahren. Damit gehören sie zu den fünf besten ihrer Kategorie. Am Dienstag reisen die Kinder mit ihrem Lehrer Andreas Saladin nach Zürich um den Schlussrang im „Internet Oscar der Schweiz“ zu erfahren.
Die Klasse 5b der Primarschule Gestadeck in Liestal hat in 140 Tagen eine komplette Homepage zum Thema „Erfindungen“ kreiert. «Ich habe mit ihnen das Konzept besprochen und gezeigt, wie man eine einfache Homepage erstellt», so Klassenlehrer Andreas Saladin. «Von da an haben die Kinder selbstständig gearbeitet. So ganz nebenbei erarbeiteten sie sich eine hohe Medienkompetenz.» Von den Recherchen über die Zeichnungen und den Texten bis zum Layout der Website stammt alles von den Kindern selbst. Mittels Online-Kommentaren haben sie sich gegenseitig selber verbessert und motiviert. Ein paar Redaktionssitzungen, viel Heimarbeit und sogar Ferieneinsatz war nötig, um die Seite fristgerecht fertigzustellen.
«Auch haben wir uns überlegt, was wir selber erfinden würden», sagt der 11-Jährige Lionel, der einen Generator konstruiert hat, der mit Sonnenenergie arbeitet.
Mittlerweile ist die Klasse so fit, dass sie andere Schulklassen weiterbildet. Mehr über das innovative Schulprojekt ist auf der Klassenhomepage www.saladin-web.ch/kids zu erfahren.AgendaAllgemeinLehrpersonenWeiterbildung
Bereits zum zweiten Mal organisiert Schweizer Jugend forscht vom 6. bis 10. September 2009 eine Schnupperwoche nur für Mädchen von 10 bis 13 Jahren. Vier Tage lang können Schülerinnen aus der ganzen Deutschschweiz an den Departementen Chemie, Informatik, Mathematik und Physik der Universität Basel in die Welt der Naturwissenschaften eintauchen und ihre eigenen kleinen Forschungsprojekte bearbeiten.
Nach den positiven Erfahrungen des im September 2008 durchgeführten Pilotprojekts girls@science wird die gendergerechte Studienwoche dieses Jahr wieder durchgeführt und auf die ganze Deutschschweiz ausgeweitet.
Anmeldetermin für girls@science ist der 18. August 2009.
Ein interessantes Projekt aus Deutschland:
Integration durch sprachliche und fachliche Förderung - das ist die Idee hinter dem Projekt "Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" der Stiftung Mercator. Das Projekt erzielte bisher bei Schülern und Lehramtsstudierenden gute Erfolge: Etwa 70 Prozent der Förderschüler mit anfangs mangelhaften und ungenügenden Noten in Deutsch und Mathematik konnten sich um mindestens eine Note steigern. Dabei zeigte sich, dass insbesondere diejenigen profitieren, die von Förderlehrern mit gleicher ethnischer Herkunft unterrichtet werden. Zum Bericht